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Geopark-Zahnpasta made in Schelklingen

 Was hat Zahnpasta mit der Schwäbischen Alb zu tun? Die 48 Kinder lernten im Workshop am 6. August, dass man den hochreinen Kalk, den man für Zahnpasta braucht, gerade auf der Schwäbischen Alb findet. Er bildete sich im Laufe von Jahrmillionen durch Ablagerung und Gesteinsdruck aus Mikroorganismen, die im schwäbischen Jurameer beheimatet waren. In den Steinbrüchen der Alb, wie beispielsweise im Steinbruch der Firma Eduard Merckle in Blaubeuren-Altental, wird er noch heute abgebaut.

Mit Hilfe eines Zahnpasta-Rezeptes wurden von flinken Kinderhänden anschließend fleißig die Zutaten gemischt. Neben Kalziumkarbonat (Kalk) benötigt man für Zahnpasta Glycerin, Kieselerde, Xylit und destilliertes Wasser. Für den Geschmack gab es einige Tropfen Pfefferminzöl und fürs Auge Lebensmittelfarbe in Türkis oder Rosa. Dann wurde die Zahnpasta in Metalltuben abgefüllt, per Zange verschlossen und von den Kindern mit kreativen Etiketten verziert. Fertig war die eigene Geopark-Zahnpasta made in Schelklingen, mit der das Zähneputzen hoffentlich viel Spaß macht.