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Schauhöhlentreffen im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb

 Wie viele Menschen besuchen die Schauhöhlen des UNESCO Global Geoparks jedes Jahr? Und wie können die überwinternden Fledermäuse noch besser geschützt werden? Diese und ähnliche Fragen beschäftigten am 4. Oktober die Vertreter der zwölf Schauhöhlen sowie des Schaubergwerks Tiefer Stollen.

Der Geopark organisierte das Treffen und Diplom-Geologin Iris Bohnacker führte durch das dreistündige Programm. Gastgeber war die Museumsgesellschaft Schelklingen. Dessen Vorsitzender Reiner Blumentritt begrüsste mit Dr. Siegfried Roth (Geschäftsführer Geopark) die Teilnehmer im Rittersaal der Stadt Schelklingen.

Diskutiert wurde über die abnehmende Zahl überwinternder Fledermäuse, was wohl eine Folge des Insektensterbens ist. Auch der Klimawandel macht vor den Höhlen nicht halt. Es wird wärmer und trockener in den Höhlen.

Als gemeinsames Projekt wurde vom Geopark eine Kinder-Höhlenkarte für 2020 auf den Weg gebracht. Sie wird junge Besucher für das Erlebnis Höhle begeistern - mit kindgerechter Sprache und der Möglichkeit, Sticker pro Schauhöhle zu sammeln.

Mit dem gemeinsamen Besuch des "Hohle Fels" in Schelklingen klang der Tag aus.

Fotos: Elke Koch