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Naturwunder Höwenegg ist Geopoint

Wer sich auf Google Earth in Richtung Immendingen einzoomt, weiß, warum der Vulkankrater Höwenegg das Auge des Hegau genannt wird. Jetzt wurde das Naturwunder mit seinem faszinierenden Kratersee Geopoint.

Dr. Siegfried Roth (Geschäftsführer Geopark Schwäbische Alb) überreichte am 9. März 2020 die Auszeichnung und sagte: „Der Höwenegg ist ein geologisches Kleinod. An kaum einem anderen Ort auf der Schwäbischen Alb kann man Erd- und Kulturgeschichte so vielfältig erleben und Zusammenhänge erkennen". Immendingens Bürgermeister Markus Hugger unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung des Geoparks für die Region. Auch Landrat Stefan Bär freute sich sehr und ergänzte: "Tourismus spielt für uns inzwischen eine strategische Rolle. Deshalb passt es super, dass wir uns als Mitglied eines UNESCO Geoparks bezeichnen können und jetzt auch unseren ersten Geopoint im Landkreis Tuttlingen haben."

2020 soll im Landkreis Tuttlingen noch ein weiterer Geopoint eröffnet werden. Zum Geopark-Netzwerk gehören außer den Geopoints auch 27 Infostellen. Im Landkreis Tuttlingen sind das die Infostellen Kolbinger Höhle, Museum Auberlehaus in Trossingen und das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

Der Höwenegg gehört zum Hegauer Kegelbergland und ist der nördlichste der Hegau-Vulkane. Anders als andere Vulkanrelikte, Krater und Maare auf der Alb zählt der Höwenegg nicht zum „Schwäbischen Vulkan“ (Uracher Vulkangebiet) - er ist Teil des Hegau-Vulkanismus. Der Höwenegg ist ein Nationales Geotop und außerdem eine weltweit bedeutende Fossilfundstätte. Gleichzeitig ist er ein faszinierendes Naturschutzgebiet und Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Weitere spannende Infos hier. Der Höwenegg war auch Standort zweier Burgen und liegt direkt am DonauWellen-Premiumweg Donauversinkung.

Foto (vl.): Walter Knittel (Geschäftsführer Donaubergland GmbH), Siegfried Roth, Markus Hugger, Stefan Bär, Iris Bohnacker (Geopark-Geologin)