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Stein erzählt vom Gebrauch der Farbe

 Der auf den ersten Blick unscheinbare Stein hat es in sich. Er liefert wichtige Erkenntnisse darüber, wie die Jäger und Sammler der Altsteinzeit Farbe hergestellt haben.

Das Artefakt ist gut 300 Gramm schwer und weist ca. 22.000 Jahre alte rote Farbspuren auf. Der Stein fand zweifache Verwendung: als Schlagwerkzeug und als Reibstein zur Farbherstellung in den Höhlen der Schwäbischen Alb. Ocker- und Rötelstücke wurden damit zu Farbpigmenten zerkleinert.

Der Fund wird bis Anfang Januar 2020 im urmu, der Geopoark-Infostelle in Blaubeuren, ausgestellt. Außerdem gibt es in den Sommerferien Sonderführungen und Mitmachaktionen zum Thema Farbherstelllung, unter anderem auch in der Steinzeitwerkstatt des Museums.

Link zum urmu

 

Foto: Universität Tübingen