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urmu - Sonderpräsentation Formensprache

In offenen Vitrinen schweben 16 nachgeschnitzte altsteinzeitliche Frauenfiguren und laden den Betrachter ein, die meist nur handtellergroßen Kunstwerke, mit allen Sinnen zu begreifen. Überraschend vielgestaltig sind die weiblichen Frauenfiguren aus der Altsteinzeit. Sie zeigen eine Formensprache, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Mal üppig barock mit ausladenden Hüften, mal filigran und reduziert. Die meist nur handtellergroßen Schnitzarbeiten laden dazu ein, Kunst mit allen Sinnen zu begreifen.
Sechs Elfenbeinschnitzer haben die Venus-Darstellungen, stilisierten Frauenköpfe und weiblichen Symbole, deren Originale 40.000 bis 15.000 Jahre vor heute entstanden sind, aus Mammutelfenbein und Gagat nachgearbeitet.


Begleitend zur Ausstellung gibt es ein vielfältiges Programm:
So wird ein Elfenbeinschnitzer an mehreren Tagen seine Handwerkskunst zeigen und über den Lieferanten seines Werkstoffs, das Mammut, informieren.
(Mi 1.5. - So 5.5., Do 30.5. - So 2.6., Sa 8.6. - Mo 10.6. und
Do 20.6. - So 23.6.).
Außergewöhnlich ist der Workshop am Freitag 21.6.:
Hier kann mit steinzeitlichen Werkzeugen ein eigener Elfenbeinanhänger hergestellt werden (Anmeldung erforderlich, Tel. 07344/9669-916).
Außerdem gibt es Führungen zum Thema Frauen- und Männlichkeitsdarstellungen in der Eiszeitkunst am
Dienstag, 11.6., Donnerstag, 13.6. und Dienstag, 18.6. jeweils um 11 Uhr,
und die täglichen Welterbe-Führungen um 14.30 befassen sich im Mai und Juni besonders mit der „Venus vom Hohle Fels“, der Mutter aller Frauenstatuetten, und ihren Nachfolgerinnen.