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Sammleraufschluss Steinheimer Schneckensand

Steinheimer Schneckensand (Gemeinde Steinheim)Im Steinheimer Becken in der Gemeinde Steinheim am Albuch findet man an einigen Stellen Kalksand, der mit fossilen Schneckengehäusen durchmischt ist.

Die Pharionsche Kalksandgrube ist eine weltberühmte miozäne Fossillagerstätte. Im Einschlagskrater des Steinheimer Meteoriten entstand ein Süßwassersee, in dessen Kalksedimenten zahlreiche Fossilien erhalten wurden.Bekannt ist vor allem das massenhafte Vorkommen einer kleinen fossilen Süßwasserschnecke der Art Planorbis multiformis. Mit Hilfe dieser Schnecken konnte der Paläontologe Franz Hilgendorf 1866 den ersten paläontologischen Beweis für die Darwin’schen Evolutionstheorie liefern. So erkannte er eine allmähliche Formveränderung der Schneckengehäuse in der zeitlichen Abfolge der Seesedimente des Steinheimer Beckens.

Die Gemeindesandgrube befindet sich bei Steinhirt und Lettenhülbe.
An einem kleinen Sammleraufschluss mit Infotafel am Ortsrand können die kleinen fossilen Schnecken entdeckt und ihre Entwicklung nachvollzogen werden.

Tipp: kurze Wanderung auf dem geologischen Lehrpfad oder auf dem Meteorkrater Rundwanderweg. Eine der Stationen ist die Gemeindesandgrube. Im Meteorkrater-Museum bekommt man zusätztlich einen schönen Eindruck von der Entstehung des Meteorkraters und dem ehemaligen Leben im Kratersee.

Öffungszeiten:
Jederzeit zugänglich

 

 

 

 

 

 

 

  Das Steinheimer Becken
  ist seit 2019 ein Geopoint.