Schertelshöhle

Von Kühen und Räubern

Die Schertelshöhle ist eine der schönsten und tropfsteinreichsten Höhlen der Schwäbischen Alb. Durch das "Kuhloch" fällt das Tageslicht geheimnisvoll in die Höhle, dieser Eingangstrichter war früher der einzige Zugang. Heute kann die Höhle über einen künstlichen Zugang 160 Meter tief begangen werden. Früher war die Höhle einmal ein Räuberversteck.

Im Winter ist die Höhle geschlossen, da sie ein bedeutendes Fledermausquartier ist. Ganz in der Nähe befindet sich noch das Steinerne Haus, eine geräumige Höhle, mit gewölbtem Höhlenportal und die Burkartshöhle, eine Höhlenruine.

Besonderheit: Was bedeutet Kuhloch?

Die im Schwäbischen geläufige Bezeichnungen „Kuhloch“ und „Hundsloch“ deuten zunächst darauf hin, dass ein Tier irgendwo hineingefallen ist – wie etwa hier in die Höhle. Es kann aber auch bedeuten, dass die Menschen auf der Alb früher die Dolinen und Erdlöcher nutzten, um Abfall und tote Tiere zu beseitigen.

Impressionen

  • Schertelshoehle Tropfen Reiner Enkelmann
    Schertelshöhle

Adresse

Schertelshöhle

N 48.534759 E 9.587706
Westerheim
(Alb-Donau-Kreis)